h1

Dissertation title und stürmische Zeiten

März 11, 2008

So, da bin ich mal wieder.

Fleißig, fleißig war ich diese letzte Woche, aber da führte leider kein Weg dran vorbei. Zwei Assignments habe ich (so gut wie) fertig gestellt, sie werden morgen eingereicht. Und dann habe ich mich noch um die Vorbereitung meiner Dissertation (= Masterarbeit) kümmern dürfen, und tadaa, es ist mir heute gelungen mein endgültiges Thema (natürlich in Absprache mit meinem Prof) festzulegen:

Sustainability of Aquaculture: A discussion of indicators and incentive-based policy measures.

Hört sich spannend an, was? ;-) Ne, ich bin ganz zuversichtlich, dass ich nicht allzu schnell das Interesse daran verlieren werde. Und auch wenn es zeitweise recht mühsam ist, all die wissenschaftlichen Texte zu lesen (hauptsächlich Beiträge in Fachzeitschriften), alles in allem macht es schon Spaß so ein großes Projekt vorzubereiten. (Hättet ihr die Güte, mich an diese Aussage zu erinnern, wenn ich im Sommer den einen oder anderen Tiefpunkt erreichen werde? Danke!)

Außer dem Unikrams, viel schlafen, lecker essen und einem Buch aus Spaß zu lesen habe ich in den letzten Tagen nicht viel gemacht, aber das musste mal sein. Das Wetter ist seit Tagen eher dunkel und regnerisch (das ist, seit ich hier bin, noch nicht vorgekommen….). Und der Wind, ja, der ist auch nicht so ganz ohne, aber daran ist man ja inzwischen gewöhnt. Alle Windschneisen, die man auf dem Nach-Hause-Weg passiert, kennt man genau, auch wenn man deswegen trotzdem gerne mal von einer Böhe erfasst wird (‘ne Ines? hihi). Aber vom storm of the decade – wie er im Voraus so schön bezeichnet worden ist – war hier mal abgesehen von ein paar abgebrochenen Ästen und wenigen heruntergewehten Dachziegeln wenig zu spüren. Aber ich muss dazu sagen, dass mein Beurteilungsvermögen da wohl etwas eingeschränkt ist, denn ich habe das Haus ja nur verlassen wenn unbedingt notwendig. Ganz im Gegensatz zu Sinan, der es nicht lassen konnte, sich mitten im Sturm ans Meer zu begeben, immer auf der Suche nach dem perfekten Shot… (tsts, immer diese risikofreudigen Fotografen)

n690122106_957781_4654.jpg

- Portsmouth Harbour (Sinan, I’m sorry I always steal your pictures ;-) ) -

Nunja, nach all der harten Arbeit die letzten Wochen nehme ich mir erstmal ein paar Tage (ähm, es werden wahrscheinlich eher Wochen, hehe) frei. Zunächst fliege ich für das kommende Wochenende wieder nach Österreich zu Sascha. Nächste Woche Mittwoch kommt dann meine Mutter für 9 Tage, wir machen einen Roadtrip durch Süd-West-England, yeah! Direkt abgelöst wird sie von Lia, die mich für ca. eine Woche mit ihrem Besuch beehrt. Der restliche März ist also gut ausgebucht – mit vielen schönen Dingen! Ich freue mich schon riiiiieesig auf euch! :-)

P.S.: Ich bin vorhin über einen Artikel gestoßen, den ich zum Brüllen fand. Es wird hier nämlich gerade heiss diskutiert, ob die Briten einen Oath (Schwur) auf ihr Heimatland schwören sollten, so wie die Amerikaner mit ihrer Pledge of Allegiance. Einen amüsanten Kommentar dazu könnt ihr hier lesen: Celebrating Britishness

Hinterlasse einen Kommentar